ILLUSIONS IN SUPERPOSITION

Fotodokumentation der Gruppenausstellung „Ein Zimmer für mich.“ – Virginia Woolf, A Room of One’s Own im Kunstraum Villach.

Ein Diaprojektor, der gemeinsam mit Dias meiner Familie im Keller gelagert war. Meine Zeichnungen und Texte, die ich am Computer erstellt habe, habe ich auf eine Overheadfolie gedruckt, ausgeschnitten und gerahmt. Diese werden auf das Blatt projiziert und über eine Fernbedienung von dem Beobachter weitergeklickt. Durch das Eingreifen des Beobachters werden meine aktuellen Texte, erstellt mit meinem Imac, mit Hilfe eines Gerätes aus vergangener Zeit, sichtbar.

Zusammengefasst ist dieses „Zimmer für mich“ nur dann ein Ort der Kreativität, wenn die Außenwelt ein Teil davon ist. Die Zeit, in der sie entsteht, ist relativ. Messbar ist meine Arbeit, wenn zeitlich und räumlich daran teilgenommen und sie anerkannt wird. Anerkennung in materieller Form spielt eine essenzielle Rolle um diese Arbeit fortführen zu können. Die Existenz hängt davon ab.

SUPERPOSITION | Beispiel auf das ich mich hier beziehe | Schrödingers Katze

Dieses berühmte Gedankenexperiment stellt eine Katze in einer geschlossenen Kiste vor. Gekoppelt an einen radioaktiven Zerfall ist die Katze laut Theorie so lange gleichzeitig lebendig und tot, bis jemand die Kiste öffnet und nachschaut. Erst das Öffnen (die Messung) zwingt das System zu einem eindeutigen Ergebnis.

Der Push-Button beim Eingang des Raumes macht die Installation hörbar lebendig. Man hört ein Katzenmiauen, die Katze lebt.